Toyota Su-Ki: Das Militärfahrzeug, das im Zweiten Weltkrieg im Pazifik eingesetzt wurde

Während des Zweiten Weltkriegs spielte der Amphibien-LKW „Su-Ki“ eine entscheidende Rolle bei den japanischen Militäroperationen im Pazifik. Der von Toyota hergestellte Su-Ki entstand als Antwort auf den von der Kaiserlich Japanischen Armee (IJA) festgestellten Bedarf an Fahrzeugen, die in der Lage waren, Vorräte direkt von Frachtschiffen an die Küste und darüber hinaus zu transportieren – eine Lektion, die während der Guadalcanal-Kampagne gelernt wurde. Dieses Fahrzeug, das dem amerikanischen GMC DUKW ähnelt, wurde 1943 in Dienst gestellt und bei den Einsätzen auf den Salomonen, Gilbert und Ellice eingesetzt.

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Der Su-Ki basierte auf dem Toyota KCY (To-Ki) 4×4-LKW-Fahrgestell und war mit einem Sechszylinder-3,4-Liter-Benzinmotor ausgestattet. Seine Konstruktion ermöglichte es, ihn sowohl mit Hinterrad- als auch mit Allradantrieb zu betreiben, was ihm Vielseitigkeit in unterschiedlichstem Gelände verlieh. Mit einem Gewicht von 6,4 Tonnen und einer Ladekapazität von 2 Tonnen konnte der Su-Ki wichtige Vorräte auf seiner Ladefläche transportieren, die durch hohe Seitenwände und eine Laderampe am Heck geschützt war.

Obwohl es sich um ein Behelfsfahrzeug handelte, erfüllte der Su-Ki seinen Zweck und zeigte die Notwendigkeit, fortschrittlichere Konstruktionen zu entwickeln. Die Einsatzerfahrungen mit dem Su-Ki inspirierten Toyota zur Entwicklung des experimentellen Prototyps „LVT“, der den Beginn einer Weiterentwicklung der Amphibienfahrzeuge markierte. Obwohl heute nur noch ein Exemplar des Su-Ki auf der Insel Ponape steht, lebt sein Vermächtnis als Zeugnis der japanischen Militärtechnik während des Zweiten Weltkriegs fort.