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BMW M1, der legendäre Sportwagen

Der M1 ist nicht nur einer der berühmtesten Sportwagen der 1970er Jahre, sondern verkörpert auch wie kein anderes Fahrzeug die BMW M Werte. Mit einem leistungsstarken 6-Zylinder-Reihenmotor, zeitlosem Design und modernster Rennsporttechnik übertraf der BMW M1 bei seinem Debüt 1978 alle Erwartungen und wurde schnell zu einer Legende in der Automobilwelt.

Der Ursprung des BMW M1


Der BMW M1 war von Anfang an ein ehrgeiziges Projekt, denn er war das erste Fahrzeug der BMW Motorsport GmbH, das für die Teilnahme an der Deutschen Rennsportmeisterschaft entwickelt wurde. Doch aufgrund seiner langen und komplizierten Entwicklungszeit und einer Änderung des Reglements trat der BMW M1 schließlich in der eigens geschaffenen Procar-Serie und in anderen Wettbewerben an. Insgesamt wurden 460 BMW M1 entwickelt, alle in Handarbeit, basierend auf den Homologationsvorgaben gemäß dem Reglement für den Einsatz in der Gruppe 4.

Das Design des BMW M1


Das Design des BMW M1 basiert auf dem 1972 von Paul Bracq entworfenen BMW Turbo Concept Car und wurde von dem renommierten Autodesigner Giorgio Giugiaro entworfen, dem es dank seiner markanten Keilform gelang, Sportlichkeit und Ästhetik eindrucksvoll zu verbinden. Ein Design, das so spektakulär ist, dass es Andy Warhol sogar als Leinwand für eines der Art Cars von BMW diente.

Zum unverwechselbaren Erscheinungsbild des BMW M1 gehören seine Klappscheinwerfer, der berühmte flache Doppelnierengrill an der Front und die schwarzen Lamellen in der Heckscheibe. Vor allem aber fällt der BMW M1 durch seine geringe Höhe von nur 1,14 Metern auf (ein BMW M4 ist 1,38, also 24 Zentimeter höher) – ein wichtiges Konstruktionsmerkmal, das einen niedrigen Schwerpunkt für höchste Kurvengeschwindigkeiten ermöglicht.

BMW M1, entwickelt für den Rennsport


Die Leistungsdaten des M1-Motors sind auch heute noch spektakulär. Der Reihen-6-Zylinder-Benzinmotor in der Straßenversion leistet 280 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 330 Nm. Damit erreicht der BMW M1 eine Höchstgeschwindigkeit von rund 265 km/h und ist damit der schnellste deutsche Straßensportwagen seiner Zeit.

Der Motor dieses Supersportwagens, der intern M88 genannt wurde, erreichte eine solche Leistung, Qualität und Zuverlässigkeit, dass BMW ihn in einige seiner Straßenfahrzeuge einbaute, wie den BMW M635i und den ersten BMW M5, der die schnellste Limousine seiner Zeit war.

BMW M1 und PROCAR SERIES


Die BMW Procar Serie war zwischen 1979 und 1980 die spektakulärste Markenpokal-Rennserie des Motorsports. Im Rahmen der acht europäischen Formel-1-Rennen traten die fünf schnellsten F1-Piloten aus den Trainings des jeweiligen Grand Prix an und fuhren mit identischen BMW M1 gegen Privatfahrer, Rennprofis und vielversprechende Motorsporttalente.

Das Rennen wurde mit der Absicht ins Leben gerufen, eine Mischung von Fahrern aus verschiedenen Motorsportdisziplinen gegeneinander antreten zu lassen, und diente gleichzeitig als Rahmenrennen für mehrere europäische Läufe der Formel-1-Saison 1979. Letztlich wollte BMW damit seine Stärke als Sportwagenhersteller weltweit unter Beweis stellen und den Einstieg in die Formel 1 einleiten.

Es gab nur zwei Ausgaben, wobei der Österreicher Niki Lauda die erste und der Brasilianer Nelson Piquet die zweite und letzte Ausgabe der Meisterschaft gewannen.

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