BMW E21 3er Reihe. Die komplette Geschichte

Der BMW E21 ist die erste Generation des kompakten Luxuswagens der BMW 3er-Reihe und wurde zwischen Juni 1975 und 1983 produziert und durch den E-30 ersetzt. Er war ursprünglich als 2-türige Limousine erhältlich und ersetzte die 02er-Reihe. Bei seiner Einführung waren alle Modelle mit 4-Zylinder-Motoren ausgestattet, 1977 kamen 6-Zylinder-Motoren hinzu. Von 1978 bis 1981 wurde eine Cabrio-Version des E-21 angeboten, die von Baur hergestellt wurde.

Design und Entwicklung des BMW E-21

Der BMW E-21 wurde von Paul Bracq, BMW Design Direktor von 1970 bis 1974, unter der Aufsicht von BMW Direktor und BMW Mehrheitsaktionär Herbert Quandt entworfen und im Juli 1975 im Olympiastadion in München der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Frontansicht des neuen Wagens wurde vom Nierengrill dominiert, der sich deutlich von der Kühlerverkleidung abhob. Die C-Säule des E21 wies wie bei vielen anderen BMW Modellen die berühmte Hofmeisterfalte auf.

Das Kabinendesign des E21 markiert die Einführung eines neuen Designkonzepts, bei dem die Mittelkonsole und der zentrale Bereich des Armaturenbretts dem Fahrer zugewandt sind. Dieses Merkmal ist seit vielen Jahren Teil der Innenraumgestaltung von BMW.

Mit einer Länge von 4.355 mm, einer Breite von 1.610 mm und einer Höhe von 1.380 mm setzte der E21 die Tradition der neuen Klasse der zweitürigen Limousinen fort.

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Der BMW E-21 hatte vorne MacPherson-Federbeine und hinten Einzelradaufhängungen, die zum Übersteuern neigten. Vorne hatte er Scheibenbremsen, während die Hinterräder Trommelbremsen hatten (mit Ausnahme des Modells 323i, das an allen Rädern Scheiben hatte).

Anfänglich war er mit einem Viergang-Schaltgetriebe ausgestattet, bis 1980 das Fünfgang-Schaltgetriebe eingeführt wurde. Optional konnten sich die Käufer für das Dreigang-Automatikgetriebe ZF 3 HP-22 entscheiden.

BMW E-21 Baur Cabriolet

Der BMW e-21 hatte eine von der Baur GmbH entworfene Cabrio-Version, die auf den E21-Modellen basierte, 1978 in Produktion ging und über das BMW-Händlernetz verkauft wurde. Insgesamt wurden 4.595 BMW E-21 Baur produziert, bevor die Produktion 1981 eingestellt wurde.

Motorsport

Die Gruppe 5-Rennversion des BMW 320 wurde 1977 als Ersatz für den inzwischen veralteten BMW 3.0 CSL eingeführt und erhielt in Anspielung auf den markanten Designstil des Fahrzeugs den Spitznamen „Flying Brick“ (Fliegender Ziegelstein). Angetrieben wurde sie von einem Formel-2-Motor, der von BMW Motorsport in nur 12 Wochen auf 225 kW (306 PS) getunt wurde.

Zu den Fahrern gehörten u. a. Manfred Winkelhock, Eddie Cheever und Marc Surer, der 1977 mit Surer am Steuer sein erstes Rennen auf der Rennstrecke von Zolder (Belgien) gewann.

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