BMW 8er (E31). Der Ferrari-Killer

Die 8er-Serie E31 wurde 1989 eingeführt, um die 6er-Serie abzulösen, die von 1976 bis 1989 produziert wurde und bereits ein Auslaufmodell war, dessen Absatz zurückging. Sie war nicht als Ersatz für die 6er-Serie gedacht, da sie ein exklusiveres Publikum ansprechen sollte. Das einzige Modell, das bei der Markteinführung verfügbar war, war der 850i mit einem 12-Zylinder-Motor, der 300 PS leistete, aber mehr als doppelt so viel kostete wie der 6er, den er ersetzen sollte, so dass der Verkauf des Autos aus Sicht von BMW schwierig war. Warum also entschied sich BMW für den Bau dieses Sportwagens? Die Antwort lag in der Konkurrenz: Mercedes hatte den spektakulären 500SL auf dem Markt, und BMW brauchte einen Konkurrenten, um sein Prestige als Sport- und Luxuswagenmarke nicht zu verlieren. BMW arbeitete an einem Prototyp des M8, der mit einem 6-Liter-V12-Motor mit 550 PS ausgestattet war und mit Autos mit mehr als 500 PS konkurrieren sollte, weshalb er intern als „Ferrari-Killer“ bezeichnet wurde. Doch dieser Prototyp wurde, wie auch das 8er Cabrio, zum Leidwesen der Supersportler, nie produziert. Trotz seines großen Potenzials wandte sich der Markt von der 8er-Reihe ab, der Preis war für die damalige Zeit zu hoch und die Marktäquivalente schadeten ihm sehr, so dass nur 30.621 Einheiten produziert wurden.
BMW 8 Series petrol engines
830i840i840Ci850i/Ci850Ci850 CSi
Manufacturing period19921993-19961995-19991989-19941994-19991992-1996
Engine identificationM60 B30M60 B40M62 B44M70 B50M73 B54S70 B56
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Photo: ©BMW Group